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Üblicherweise fliegt man von Deutschland aus über Dänemark, wenn man nach Island möchte. Die Flugzeit beträgt ungefähr 5 Stunden. Reykjavik ist die Hauptstadt des Inselstaates. Der Flughafen befindet sich ein paar Kilometer von der Stadt entfernt. Von dort fährt man mit Linienbussen in die Stadt. Reykjavik hat ein paar sehr gute Hotels, jedoch bieten die zahlreichen günstigen Pensionen ebenfalls einen guten Service.

Mit knapp 119.000 Einwohnern ist Reykjavik die größte Stadt Islands, in der ca. 40% der Gesamteinwohner der Insel leben. Sie liegt an der Faxaflói-Bucht mit dem 900 Meter hohen Hausberg Esja. Am Flughafen und in der Stadt befinden sich zahlreiche Mietwagen-Stationen, wenn Sie vorhaben, die Stadt und die Insel auf eigene Faust zu erkunden.


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Reykjavik und Island sind nicht arm, den Menschen geht es gut. Es wird viel gearbeitet, aber in der Freizeit am liebsten entspannt. Daher ist die „Blaue Lagune“ Reykjaviks erste Adresse, wenn es um Erholung und Entspannung geht. Das Naturschwimmbecken befindet sich im Süden der Insel. Das wohlig-warme Wasser ist das Abwasser des nahen Wasserkraftwerkes, aufgrund des schlammigen Bodens sehr mineralstoffreich und gesund für die Haut. Richtig schwimmen kann man darin nicht, es ist nur hüfthoch. Aber stundenlang darin hocken ist eine Lieblingsbeschäftigung der Isländer und zunehmend auch der Touristen.

Ansonsten sollte man auf jeden Fall in den Sommermonaten anreisen, also vorzugsweise Juli oder August, denn der Sommer ist in Island kurz. Die Temperaturen betragen in diesen Monaten tagsüber zwischen 17° C und 22° C, die Sonne kann recht intensiv sein, der Wind dagegen kühl bis kalt. Das kann tückisch werden, da man sich selbst schnell überschätzt. Man sollte es den Isländern nicht unbedingt gleich tun, die bei solch einem Wetter in Top und Shorts herumlaufen. Der Mitteleuropäer sollte lieber die winddichte Kleidung bevorzugen. Gewöhnungsbedürftig ist die Tatsache, dass die Sonne in diesen Monaten nie richtig untergeht. Für die Isländer, und mit ihnen die Touristen, Grund genug um ausgiebig zu feiern. Es fängt tagsüber im Straßencafé an und endet nachts oder eher gegen Morgen in einer der zahlreichen Diskotheken oder Clubs. Reykjaviks Clubszene ist bis über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Der bildungshungrige Tourist zieht es eher vor die Stadt oder die nähere Umgebung zu erkunden. Dies kann er mit einem Mietwagen tun, oder, wenn er in Reykjavik bleiben will, zu Fuß. Die Stadt Reykjavik verfügt über eine große Anzahl an Museen. Sollte es also einmal regnen, ist für Abwechslung gesorgt. Sehenswert ist der Dom, nahe dem Hotel Borg im Stadtzentrum und die Hallgrimskirkja, eine beeindruckende Kirche, dessen stufenförmige Fassade an Basaltsäulen erinnert. Ein ebenfalls sehr auffallendes Gebäude ist der Perlan. Er befindet sich im Stadtteil Öskjuhlið. Der Perlan besteht aus riesigen Warmwasserspeichern, die die Stadt nicht nur mit Warmwasser versorgen, sondern auch den Winterdienst überflüssig machen, denn das Wasser beheizt im Winter Straßen und Gehwege. In der Mitte der Speicher befindet sich eine Glaskuppel, die ein Museum, ein Restaurant und verschiedene Geschäfte beherbergt. Vom Perlan hat man auch eine gute Aussicht auf die Stadt und die nähere Umgebung. Wenn man mit dem Mietwagen unterwegs ist, sollte man, vor allem außerhalb der Stadt, nur befestigte Straßen benutzen. Im Stadtzentrum kann man übrigens vortrefflich shoppen. Es gibt viele kleine Läden und Geschäfte, die zum Stöbern einladen.

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